Mitarbeiter Informatik bei der Nitrochemie AG in Wimmis

Anfang Januar 2010 trat ich bei der Nitrochemie AG in Wimmis als Mitarbeiter Informatik ein. Bis zum 6. August 2014 — gut viereinhalb Jahre — war das mein Arbeitsplatz.

Die Nitrochemie AG ist Teil des Rheinmetall-Konzerns. In Wimmis befindet sich ein industrieller Produktionsstandort. IT in einem solchen Umfeld hat andere Anforderungen als in einem Bürobetrieb: Die Systeme müssen laufen, weil Ausfälle direkte Konsequenzen für die Produktion haben.

Mein Aufgabengebiet gliederte sich in zwei Hauptbereiche.

Im Bereich System und Netzwerk: Betreiben und Unterhalten der Server-Systeme und des Netzwerks, Gewährleistung von Datensicherheits- und Datenschutzmassnahmen, Kontrolle der Nutzung und des Leistungsverhaltens von System- und Netzwerkkomponenten, Unterhalten von Server- und Netz-Konzepten und Dokumentationen. Dazu das Beheben von Schwachstellen und Störungen, Planung und Durchführung von Performance- und Tuningmassnahmen, sowie Koordination mit externen Dienstleistern — darunter ARVATO und weitere Anbieter von Serverdiensten.

Im Bereich Client Support: Bereitstellen und Installieren von Arbeitsplatz-IT-Mitteln, Beheben von Hard- und Softwareproblemen, Unterhalten von PC-Konzepten und Dokumentationen, Konfigurieren und Administrieren von Multimedianwendungen und Peripheriegeräten, Printer- und Spoolingmanagement, sowie Betreuung des BDE-Netzes und der BDE-Terminals.

Ein Industriebetrieb wie Wimmis hat Prozesse und Systeme, die man kennenlernen muss — auch solche, die es in reinen Büroumgebungen nicht gibt. Das BDE-Netz (Betriebsdatenerfassung) etwa ist etwas, das man in einer Produktion vorfindet und in einer Schule oder einem Handels­unternehmen nicht.

Das Arbeitszeugnis hält fest, dass ich meine Aufgaben selbstständig, mit hoher Fachkompetenz und Verantwortungsbewusstsein erledigte.