Am 11. Februar 2008 trat ich bei der Medena AG in Belp als Informatiker ein. Bis Ende 2009 — fast zwei Jahre — war das mein Arbeitsplatz.
Die Medena AG ist der Schweizer Standort einer internationalen Unternehmensgruppe. In Belp werden pharmazeutische, medizintechnische und chemisch-technische Produkte in Lohnauftrag gefertigt. Als Informatiker war ich die erste Ansprechperson für sämtliche Informatik-Belange an diesem Standort — und betreute die gesamte IT dort selbstständig.
Das Aufgabengebiet war breit. 1st und 2nd Level Support der Windows-Umgebung, Grundlagen auf dem Exchange Server, Hauptverantwortung für das Ticket-System. Bei Bedarf auch Vorort-Support am zweiten Standort in Affoltern am Albis. Dazu kam die Betreuung von AS400/DIAS und Novell/ProPack — soweit möglich, und in Koordination mit dem 3rd Level Support. Die Kommunikation mit Swisscom und anderen Telekommunikationspartnern für den Standort gehörte ebenfalls dazu.
Belp war ein überschaubarer Standort. Kein grosses IT-Team — im Wesentlichen war ich die IT dort. Das bedeutet: Man muss mit Systemen umgehen können, die man nicht selbst aufgebaut hat, und trotzdem die Verantwortung dafür tragen. Man lernt, Prioritäten zu setzen und sorgfältig zu dokumentieren, damit der Betrieb auch dann läuft, wenn man selbst einmal nicht da ist.
Ende 2009 verliess ich die Medena AG auf eigenen Wunsch.