Vom 7. bis 16. Februar 2005 besuchte ich bei Riedelcomputing in Thun den Access 2002 Grundlagenkurs für Datenbankentwickler. Referent war Andreas Riedel. 16 Lektionen, alle besucht.
Der Kurs deckte die wesentlichen Grundlagen der Datenbankarbeit mit Microsoft Access ab: Datenbankdefinition, Datenmodellierung mit ERM-Normalisierung, Tabellen aufbauen und bearbeiten, Feldtypen und Feldeigenschaften, referenzielle Integrität, Auswahlabfragen, Aktionsabfragen, Parameterabfragen sowie einfache Formulare und Unterformulare. Das war der vollständige Kursinhalt, wie der Kursausweis ihn festhält.
Access war damals ein verbreitetes Werkzeug in kleineren Betrieben und Abteilungen. Die Datenbankgrundlagen, die dieser Kurs vermittelte, waren nicht auf Access beschränkt — Datenmodellierung, relationale Strukturen, Abfragelogik — das ist Fundament, das unabhängig vom Werkzeug bleibt.
Für mich war es nach den SIZ-Zertifikaten ein weiterer Schritt. Die erste strukturierte Berührung mit Datenbanktheorie: Wie organisiert man Information so, dass man sie auch wieder findet und verarbeiten kann?
Was den Access-Kurs von den SIZ-Prüfungen unterschied: der Fokus auf ein konkretes Werkzeug. Die SIZ-Zertifikate deckten Breite ab — Betriebssysteme, Netzwerke, Grundlagen. Access war ein anderer Modus: ein spezifisches Programm, ein spezifisches Anwendungsgebiet. Und die Datenbanktheorie dahinter — Normalisierung, referenzielle Integrität, Abfragelogik — blieb über die Microsoft-Produkte hinaus nützlich.
Der Kursausweis zeigt 16 besuchte Lektionen von 16 möglichen. Ich war an allen Tagen dabei.
Kursausweis ausgestellt in Thun, 16. Februar 2005. Unterschrift: A. Riedel.