Am 1. Juli 2015 begann ich bei der Keller Informatik AG in Gümligen als IT System Engineer. Bis zum 31. Oktober 2016 — etwas mehr als ein Jahr.
Die Keller Informatik AG ist ein IT-Dienstleister. Das heisst: Die Kunden sind nicht intern, sondern extern, und man arbeitet für verschiedene Unternehmen gleichzeitig. Das ist ein anderer Modus als eine interne IT-Stelle. Man lernt viele Umgebungen kennen, viele unterschiedliche Infrastrukturen, viele unterschiedliche Erwartungen.
Zu meinen Aufgaben gehörte das Umsetzen von komplexen IT-Projekten für Stammkunden, die technische Betreuung dieser Kunden — regelmässig vor Ort — sowie das Pflegen der Kundenbeziehung. Ich war 3rd Level Supporter und unterstützte den Help Desk im Incident-Management. Pikettdienst rund um die Uhr gehörte zur Stelle. Daneben arbeitete ich im internen Technikausschuss: Erarbeiten von Anleitungen, Standards und Konzepten. Und ich unterstützte Kollegen fachlich im Bereich Microsoft-Produkte und Firewall.
Die Tätigkeit im IT-Service-Bereich erfordert neben der fachlichen Kompetenz auch die Fähigkeit, mit Kunden zu sprechen, die selbst keine IT-Spezialisten sind. Das war kein neues Terrain für mich — diese Schnittstelle zwischen Technik und Mensch war von Anfang an Teil meiner Arbeit in der Informatik.
Das Arbeitsverhältnis wurde von Keller Informatik aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Das Zeugnis hält fest, dass ich über tiefes IT-Fachwissen verfüge, von Kunden, Mitarbeitern und Vorgesetzten wegen meiner Fachkompetenz sehr geschätzt wurde, und mich laufend weiterbildete.